Apr 17, Andrea Nutsi (www.kooperationssysteme.de)
Projekttreffen des EU Projekts SI-Screen / elisa in München
Vom 9. Bis 10. Mai 2013 findet das Abschlusstreffen des EU-Forschungsprojekts Social Interaction Screen (SI-Screen) in München statt. Inhalt des Treffens ist ein Rückblick in die vergangenen drei Jahre des Projekts, die Ergebnisse aus den Feldtests, sowie einen Ausblick auf die Verwertung der Projektergebnisse.
Das Ziel des Projektes SI-Screen war die Realisierung eines digitalen Assistenten, der die soziale Interaktion älterer Menschen vereinfacht und unterstützt. Das Projektergebnis ist der elderly interaction & service assistent (elisa), ein maßgeschneiderter Tablet Computer, der es auf einfache und intuitive Weise ermöglicht mit Freunden, der Familie und dem erweiterten persönlichen Umfeld in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Zum Abschluss des Projekts in München wird den geladenen National Contact Points (NCP) des Ambient Assisted Living (AAL) Joint Programs der finale dritte Prototyp präsentiert und die gewonnen Erkenntnisse aus den Feldtests in Spanien und Deutschland vorgestellt.
Der zweite Tag des Abschlusstreffens ist der zukünftigen Verwertung der Projektergebnisse gewidmet. Zum einen sollen in gemeinsamer Anstrengung die gesammelten Erkenntnisse in Form eines Buchs veröffentlicht werden. Zum anderen werden strategische Gespräche geführt, um das elisa Tablet bis zur Produktreife weiterzuentwickeln und in naher Zukunft als Produkt auf den Markt zu bringen. Nähere Informationen zum SI-Screen Forschungsprojekt und dem elisa Tablet finden sich in unserem Beitrag im AAL Special Issue des i-com Magazins.
Das Treffen steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SI-Screen, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung (Förderkennzeichen 16SV3982), sowie durch das Europäische AAL Joint Programme (AAL-2009-2-088) gefördert wird. Das Vorhaben wird von einem Zusammenschluss aus zehn internationalen Partnern durchgeführt und von der Innovationsmanufaktur GmbH (ehemals SportKreativWerkstatt GmbH) koordiniert. Weiterführende Informationen zu SI-Screen sind verfügbar unter http://www.si-screen.eu.
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Mrz 12, Andrea Nutsi (www.kooperationssysteme.de)
SI-Screen: Beginn des Feldtests in Deutschland
Am Freitag, den 8. März 2013, fand die Einführungsveranstaltung des SI-Screen / elisa Feldtests in München statt. Während dieser Veranstaltung wurde jedem der zehn ausgewählten Senioren ein individuell konfigurierter elisa Tablet Prototyp überreicht. In Begleitung durch unsere Projekt-Mitarbeiter wurden den älteren Teilnehmern die elementaren Funktionen des elderly interaction & services assistants (elisa) erläutert und die Geräte konnten vor Ort unter Hilfestellung ausprobiert werden. Die ersten Reaktionen der Senioren waren durchaus positiv und Kommentare wie “Da kann man eigentlich nichts falsch machen” deuten darauf hin, dass selbst technisch unerfahrene Senioren mit einer klar strukturierten Benutzerschnittstelle den Zugang zu den Vorteilen des Social Webs erlangen können. Ob wir unser Ziel erreichen können, die soziale Interaktion von älteren Menschen mit Familie und Freunde zu verbessern, werden unsere Evaluationsergebnisse zeigen.
Die Studie ist der zweite Teil der abschließenden Evaluation im Rahmen des EU-Forschungsprojekts Social Interaction Screen (SI-Screen). Wie zuvor im spanischen Feldtest werden die Probanden in der ersten Woche täglich drei Aufgaben bearbeiten und ihre Erfahrung mit dem elisa Prototypen in einem Tagebuch festhalten. Die zweite Testwoche ist der freien Gestaltung der Testanwender überlassen. Nähere Informationen zum Projekt SI-Screen und zur Anbindung der Inhalte des Social Webs über den Social Software Integration Layer (CommunityMashup) der Forschungsgruppe Kooperationssyteme finden sich in unserem Beitrag im AAL Special Issue des i-com Magazins.
Der Feldtest steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SI-Screen, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung (Förderkennzeichen 16SV3982), sowie durch das Europäische AAL Joint Programme (AAL-2009-2-088) gefördert wird. Das Vorhaben wird von einem Zusammenschluss aus zehn internationalen Partnern durchgeführt und von der Innovationsmanufaktur GmbH (ehemals SportKreativWerkstatt GmbH) koordiniert. Weiterführende Informationen zu SI-Screen sind verfügbar unter http://www.si-screen.eu.
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Feb 18, Martin Burkhard (www.kooperationssysteme.de)
SI-Screen: Beginn der Feldtests in Spanien
Der Start der Feldtests am 18.02.2013 in Spanien und am 18.03.2013 in Deutschland ist ein wichtiger Meilenstein für das EU-Forschungsprojekt Social Interaction Screen (SI-Screen). Gesamtziel des Projekts ist es die soziale Interaktion von Senioren zu fördern und sie zur Teilnahme an Aktivitäten in ihrer näheren Umgebung anzuregen. Zu diesem Zweck wurde der elderly interaction & services assistant (elisa) als ganzheitliche Benutzerschnittstelle in Zusammenarbeit mit älteren Menschen schrittweise an ihre Bedürfnisse angepasst und im Labor evaluiert.
Im Feldtest in Valencia vom 18. Februar bis 01. März werden erstmals zehn Senioren (60+) einen elisa Tablet Computer erhalten, um selbstbestimmt mit ihrer Familie und Freunden in soziale Interaktion zu treten, sich entlang ihrer Interessen zu informieren, sowie gemeinsam an sozialen Aktivitäten teilzunehmen. Der Feldest umfasst insgesamt zwölf Tage und ist in zwei Testphasen unterteilt. In der ersten Testwoche werden an jedem Tag drei Aufgaben gestellt, um mit ihrer Familie & Freunden in Kontakt zu treten, Sprach- und Videotelefonie auszuprobieren, Artikel zu lesen und Aktivitäten kennen zu lernen. In der zweiten Testwoche werden sie dazu angeregt den Tablet Computer selbständig in verschiedenen privaten und öffentlichen Bereichen (Cafés, Bibliotheken, Zuhause) einzusetzen. Sie sollen elisa beispielsweise dazu verwenden sich mit anderen Testteilnehmern zu einer gemeinsamen Aktivität zu verabreden. Ihre täglichen Erfahrungen, Hürden, Nutzungszeiträume und Einsatzorte notieren sie in einem Tagebuch, das wir Ihnen zur Verfügung stellen. Hilfestellung erhalten die älteren Testteilnehmer durch Video-Anleitungen und einen Telefondienst, den sie im Bedarfsfall über ihr Tablet oder Festnetz erreichen können.
Über eine nachvollziehbare und klar strukturierte Benutzeroberfläche integriert SI-Screen / elisa neue web-basierte Dienste wie Soziale Netzwerke, Kontaktverwaltungsdienste und Photo-Sharing-Plattformen, ohne dass die älteren Menschen selbst aktiver Teil dieser Communities werden müssen. Für die Anbindung der unterschiedlichen Quellsysteme zeigt sich die CommunityMashup-Lösung der Forschungsgruppe Kooperationssyteme verantwortlich, welche die Aktivitäts- und Inhaltsströme für die mobilen Tablet Endgeräte einheitlich bereitstellt. CommunityMashup erlaubt dabei den Nutzern von elisa mit Familienmitgliedern und Freunden über deren bevorzugten Kommunikationskanal wie E-Mail oder Soziale Netzwerke in Kontakt zu treten, ohne mit den technischen Details konfrontiert zu werden. Einen Überblick zu den Konzepten von SI-Screen / elisa und die Vorgehensweise bei der Realisierung sind nachzulesen im AAL Special Issue des i-com Magazins.
Der Feldtest steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SI-Screen, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung (Förderkennzeichen 16SV3982), sowie durch das Europäische AAL Joint Programme (AAL-2009-2-088) gefördert wird. Das Vorhaben wird von einem Zusammenschluss aus zehn internationalen Partnern durchgeführt und von der Innovationsmanufaktur GmbH (ehemals SportKreativWerkstatt GmbH) koordiniert. Weiterführende Informationen zu SI-Screen sind verfügbar unter http://www.si-screen.eu.
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Jan 31, Martin Burkhard (www.kooperationssysteme.de)
SI-Screen: Workshop auf 6. Deutschen AAL Kongress
Im Fokus des 6. AAL Kongresses 2013 in Berlin stand die “Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik”. Vor diesem Hintergrund wurde im Workshop WS02 die “Nutzerzentrierte Entwicklung von AAL-Technologien und Dienstleistungen: Best Practices für und aus der Anwendung” diskutiert.
In sechs Impulsvorträgen vor 28 Teilnehmern waren die folgenden Fragestellungen zu beantworten:
- Was sind geeignete Vorgehensweisen zur nutzerzentrierten Entwicklung von AAL Lösungen und wie können dabei Nutzer eingebunden werden?
- Was sind Vor- und Nachteile der Erprobung von AAL-Lösungen im Labor oder in der Praxis, d.h. wie kann die Eignung von AAL-Lösungen für Nutzer sichergestellt werden?
- Wie können AAL-Lösungen in den Alltag und am Arbeitsplatz integriert werden?
- Was sind die Chancen und Grenzen der Einbeziehung von Nutzern?
Am Beispiel des EU-Forschungsprojekts SI-Screen konnten wir im Rahmen des Workshops die Vorgehensweise zur Einbindung der älteren Nutzer in den Entwicklungsprozess vorstellen und aufzeigen, welchen Einfluss und Rückwirkung die Zusammenarbeit auf die prototypische Umsetzung das Tablet-basierte Assistenzsystem elisa genommen hat. Insbesondere sind wir dabei auf die Herausforderung eingegangen, die Bedarfe der Zielgruppe zu bedienen und die Wirksamkeit der technischen Lösung im bevorstehenden Feldtest zu prüfen.
Ein Überblick zum SI-Screen Projekt, Vorgehensweise und erste Ergebnisse vermittelt der SI-Screen Beitrag im i-com Magazin Vol.11 No. 3 – Special Issue on Ambient Assisted Living. Die Hintergrundinformationen zum Workshop und der Ergebnis-Bericht sind nachzulesen unter:
- Workshop WS02: Nutzerzentrierte Entwicklung von AAL-Technologien und Dienstleistungen
- Results from Workshop at AAL-Kongress 2013
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Dez 19, 2012, Martin Burkhard (www.kooperationssysteme.de)
i-com – SI-Screen Beitrag im Special Issue on Ambient Assisted Living
In der im Oldenbourg Verlag erscheinenden Zeitschrift “i-com” für interaktive und kooperative Medien ist zuletzt ein Themenheft zu AAL (Ambient Assisted Living) erschienen.
Das von Steffen Budweg, Myriam Lewkowicz, Claudia Müller und Alexander Richter herausgegebene Themenheft ist inzwischen online verfügbar.
Neben dem (Editorial) durch die Gastherausgeber ist folgender Beitrag zum Forschungsprojekt SI-Screen mit Mitwirkung unserer Forschungsgruppe entstanden:
- Social Interaction Screen. Making Social Networking Services Accessible for Elderly People.
Martin Burkhard, Michael Koch, i-com Vol. 11, No. 3, December: 3–7. [.pdf]
Weitere Beiträge im Themenheft sind von Michael Prilla und Thomas Herrmann von der Ruhr-Universität Bochum; Federico Cabitza und Carla Simone von der Universität Milano-Bicocca; Hilda Tellioglu, Lisa Ehrenstrasser und Wolfgang Spreicer von der Universität Wien; Asarnusch Rashid, Christian Reichelt, Natilie Röll und Tom Zentek vom FZI Karlsruhe sowie von Steffen Budweg, Myriam Lewkowicz, Claudia Müller und Sandra Schering von den Universitäten Duisburg-Essen und Siegen.
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Tricia - Printout