Aug 24, 2010, Michael Koch (www.kooperationssysteme.de)
Im Gabler-Verlag erschienen: Der Einsatz von Social Networking Services in Unternehmen
Social Networking Services (SNS) stellen eine neue Klasse von Anwendungssystemen dar, die sich im Zusammenhang mit den Entwicklungen rund um das Web 2.0 herausgebildet hat. In Social Networking Services wird den Benutzern erlaubt sich selbst darzustellen (über selbst gepflegte und automatisch ergänzte Profile), sich zu vernetzen, sowie andere zu finden und mit ihnen (direkt oder indirekt über Aktivitätsfeeds) zu kommunizieren und Daten auszutauschen.
Diese im öffentlichen Internet mit Xing oder Facebook sehr prominenten Dienste finden inzwischen auch den Weg in den unternehmensinternen Einsatz. Ein Treiber dieser Entwicklung ist dabei die laufende Umorientierung des innerbetrieblichen Wissensmanagements von einer Inhaltszentrierung (Aufbau von Informationssilos) hin zu einer Personenzentrierung (Vernetzung der Mitarbeiter), sowie der Öffnung des innerbetrieblichen Wissens- und Innovationsmanagements für neue Mitwirkende (Open Innovation).
Für die Unterstützung der zielgerichteten Einführung und Nutzung von Social Networking Services in Unternehmen fehlen aber noch fundierte Erkenntnisse aus Theorie und Praxis an denen man sich orientieren könnte. Hierzu leistet Alexander Richter mit seiner Arbeit einen entscheidenden Beitrag. Als Ziel definiert er sich dazu die „Identifikation der spezifischen Herausforderungen der soziotechnischen Systemgestaltung bezüglich der erfolgreichen Adaption, Einführung und Nutzung von SNS in Unternehmen“.
Die wesentliche Leistung der vorliegenden Arbeit besteht in der Charakterisierung von Social Networking Services, die an sich schon einen deutlichen Fortschritt zum aktuellen Stand der Forschung darstellt, sowie in der methodischen Erarbeitung und Diskussion von Gestaltungsparametern für diese neue Klasse von Anwendungssystemen.
Durch das sich Stützen auf etablierte Modelle und Theorien und deren Überprüfung in der Praxis (über eine Umfrage und Fallstudien) liefert die Arbeit dabei sowohl einen deutlichen wissenschaftlichen Fortschritt als auch einen klaren und nützlichen Beitrag für die Praxis.
Für Praktiker sind insbesondere die Fallstudien und die strukturierten Gestaltungsempfehlungen interessant, für die wissenschaftliche Beschäftigung mit Social Networking Services vor allem die Charakterisierung des Feldes sowie die Zurückführung der beobachteten Phänomene auf etablierte Theorien aus dem Feld.
Die Arbeit ist im Galber-Verlag in der Herausgeberreihe von Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot, Prof. Dr. Prof. h.c. Dr. h.c. Ralf Reichwald, Prof. Dr. Egon Franck und Prof. Dr. Kathrin Möslein erschienen.
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Sep 18, 2008, Michael Koch
Zweite Auflage von "Die Kunst loszulassen"
Jun 27, 2008, Michael Koch
Neues Buch zu Social Software/Enterprise 2.0
Natürlich sind auch wir mit ein paar Beiträgen vertreten:
- Michael Koch, Alexander Richter: Grundlagen Social-Networking-Dienste.
- Leila Summa, Michael Koch: Intraweb 2.0 bei cablecom: Der elektronische Berührungspunkt für Mitarbeitende.
- Michael Koch, Wolfgang Prinz: Technische Aspekte von Social Software.
Besonders zu empfehlen ist das Buch wegen seiner vielen Fallstudien, die ausführlich recherchiert und dargestellt sind. Neben der von uns beigesteuerten Fallstudie zum (Blog/Wiki-basierten) Intranet bei cablecom finden sich noch (Social Software/Enterprise 2.0-)Fallstudien von Deutsche Bahn, PSI, Namics, Siemens, Sun, Opel und IBM.
Apr 23, 2008, Michael Koch
Die Kunst loszulassen
- Homepage zum Buch
- Informationen zum Buch bei Amazon.de
- Vorwort, Willms Buhse, Sören Stamer
- Einleitung, Götz Hamann
- Eine Definition von Enterprise 2.0, Andrew McAfee
- Lehren aus der Vergangenheit – Computer-Supported Collaborative Work & Co, Michael Koch
- Enterprise 2.0 – Learning by Doing, Sören Stamer
- Kontrolle als Risiko, David Weinberger
- Interaktive Wertschöpfung -Herausforderungen für die Führung, Ralf Reichwald, Kathrin M. Möslein, Frank T. Piller
- Mit Enterprise 2.0 gewinnen, Don Tapscott
- Schönheit kommt von innen – Die neue Kommunikationskultur eines Enterprise 2.0, Willms Buhse
- Reality Check Enterprise 2.0: Wie weit sind deutsche Unternehmen?, Nicole Dufft
- SAP: Der Aufbau von Communities im Unternehmen, Craig Cmehil
- Enterprise 2.0 bei Vodafone, Stefan Böcking
- Nokia: Enterprise 2.0 und Mobility, Stephen Johnston
- Mollys geheimes Tagebuch oder Bekenntnisse eines Anfängers über soziale Software, Suw Charman-Anderson
- Fazit, Willms Buhse, Sören Stamer
Hier das Inhaltsverzeichnis des Buches:
Das Kapitel "Lehren aus der Vergangenheit – Computer-Supported Collaborative Work & Co" ist auf der Website der Foschungsgruppe Kooperationssysteme an der Universität der Bundeswehr München als PDF verfügbar - siehe Blog der FG Kooperationssysteme.
Jan 27, 2008, Michael Koch
Praxis des Corporate Blogging
Die Teilnehmer einer Fachtagung sind besonders dann ganz aufmerksam, wenn jemand ihresgleichen - Peers also - von Erfahrungen authentisch berichtet. Es heisst so schön: “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Bei Erfahrungsberichten zu Anwendungen in der Unternehmenspraxis könnte man sagen: “Ein Mensch sagt mehr als tausend Druckzeilen“.
Gemäss diesem Motto finden Sie ab jetzt jeden Freitag einen kurzen Videoblog, in dem eine Person, die tatsächlich Business 2.0 - oder Enterprise 2.0 - “macht”, zu typischen Fragen und besonders interessanten Erkenntnissen Stellung nimmt.
Interessante Idee! Und wir müssen auch gar nicht auf die ersten Posts warten, denn Frau Back hat gleich mit einer Serie zur Praxis des Corporate Blogging gestartet: http://www.business20.ch/category/casefriday/
Btw: Frau Back erwähnt in Ihrem ersten Post auch das Buch "Web 2.0 in der Unternehmenspraxis", das demnächst in den Handel kommt und in dem verschiedene aktuelle Fallstudien zum Einsatz von Social Software in Unternehmen enthalten sind, "die ich zusammen mit Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum zusammengestellt habe". Zu diesen Kollegen gehören natürlich auch wir ;-) und Sie finden in dem Buch auch etwas aus unserer Gruppe. Mehr dazu sobald das Buch erschienen ist.
Tricia - Printout